Ein Artist Statement schreiben
Ein Artist Statement soll beim Sehen helfen. Es gibt Kontext, Materialien, Fragen und Stimme, ohne die Arbeit hinter unklaren Sätzen zu verstecken.
Wofür das Statement da ist
Es ist keine vollständige Autobiografie und kein Theorieaufsatz. Meist beantwortet es drei Fragen: Was machen Sie, wie machen Sie es und warum sind diese Entscheidungen wichtig?
Jurys, Galerien, Kuratoren, Website-Besucher und Sammler lesen es oft sehr schnell. Klarheit ist deshalb entscheidend.
Eine tragfähige Struktur
Beginnen Sie mit einem konkreten Satz über die Arbeit. Danach folgen Material oder Prozess, Themen, Kontext und ein Schluss, der nach vorn zeigt.
Ein präzises Bild ist besser als beeindruckende, aber leere Sprache.
Leere Formulierungen streichen
- Vage Verben durch tatsächliche Handlungen ersetzen.
- Jargon meiden, den Sie im Atelier nicht erklären würden.
- Dieselbe Idee nicht dreimal wiederholen.
- Den Text laut lesen.
Mehrere Längen vorbereiten
Für eine Website reichen oft 150 bis 250 Wörter. Für Bewerbungen kann eine längere Version sinnvoll sein.
Überarbeiten Sie den Text, wenn sich die Arbeit verändert. Ein altes Statement kann ein aktuelles Portfolio veraltet wirken lassen.
Statement und Portfolio zusammenhalten
Artwork Codex hält Biografie, Statement, Portfolio und Kataloge mit demselben Werkarchiv verbunden.
Kostenloser Plan verfügbar. Beginnen Sie mit fünf Werken und erweitern Sie, wenn Ihr Archiv wächst.