Kunstwerke katalogisieren: ein Leitfaden
Katalogisieren ist mehr als eine Liste. Es schafft ein verlässliches Gedächtnis der künstlerischen Praxis: welche Werke existieren, wo sie sind, was verkauft wurde und welche Dokumente dazugehören.
Mit den wichtigsten Werken anfangen
Wenn mehrere Jahre ungeordnet sind, beginnen Sie mit verfügbaren Werken, kürzlich verkauften Arbeiten, Ausstellungskandidaten oder Portfolio-Stücken.
Jeder vollständige Datensatz macht den nächsten leichter. Ziel ist eine belastbare Gewohnheit, nicht Perfektion am ersten Tag.
Die wichtigsten Felder
Ein Werkdatensatz sollte das Werk eindeutig identifizieren, auch wenn sich Titel ändern. Erfassen Sie Titel, Jahr, Technik, Maße, Inventarnummer, Status, aktuellen Standort und Bilder.
Danach kommen Preis, Währung, Beschreibung, Serie, Ausstellungen, Provenienz, Dokumente und verknüpfte Kontakte hinzu.
- Titel, Jahr, Technik und Maße.
- Eindeutige Inventarnummer.
- Status: verfügbar, verkauft, reserviert, kommissioniert oder nicht verfügbar.
- Aktueller Standort und Hauptbilder.
Fotos gehören zum Katalog
Gute Fotos helfen Galerien, Sammlern, Versicherern und zukünftigen Bewerbungen. Nehmen Sie Frontansicht, Details, Rückseite, Signatur, Rahmen und bei Bedarf Installationsbilder auf.
Speichern Sie Bilder so, dass sie mit dem Werk verbunden bleiben. Ein hervorragendes Foto hilft wenig, wenn später niemand weiß, zu welchem Werk es gehört.
Aktualisieren, wenn sich ein Werk bewegt
Ein Inventar wird unzuverlässig, wenn Werke das Atelier verlassen und der Standort nicht aktualisiert wird.
Notieren Sie Galerie, Rahmer, Lager, Sammler, Messe oder Leihe möglichst während des Vorgangs.
Machen Sie aus dem Archiv ein Arbeitswerkzeug
Artwork Codex bündelt Bilder, Maße, Preise, Standorte, Sammlungen, Zertifikate und PDF-Kataloge in strukturierten Datensätzen.
Kostenloser Plan verfügbar. Beginnen Sie mit fünf Werken und erweitern Sie, wenn Ihr Archiv wächst.